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Viel sehen für wenig Geld

Wie man mit wenigen Mitteln viel erreichen und eine große Hilfe sein kann, das zeigte G. Wilfling der Klasse 8a, 9a+ und 9b+ in einem anschaulichen Projekt namens „Ein Dollar Brille“. Wie der Name schon sagt, geht es in diesem Projekt darum, Menschen aus armen Ländern (z.B. Afrika, Lateinamerika) mit geringem organisatorischen und finanziellen Aufwand eine Brille an die Hand zu geben, die für die dort lebende Bevölkerung erschwinglich und äußerst hilfreich ist. Vom Sehtest bis zur Herstellung der Brille mit einer speziell entwickelten Biegemaschine, die weder Strom noch sonst eines technischen Aufwands bedarf, entstehen Brillen, die für die Menschen vor Ort deren Lebensgrundlage sichern oder aber ihnen ermöglichen, an Bildung teilzunehmen. Alles Dinge, die für uns selbstverständlich sind, aber für die Menschen dort einen enormen Gewinn darstellen. Die für die Herstellung benötigten Materialien, wie z.B. der Draht, der das Brillengestell bildet, oder die Gläser, können hier sehr günstig erworben werden, so dass die Fertigung einer Brille tatsächlich den Preis von einem Dollar nicht übersteigt. In den jeweiligen Ländern werden diese verarbeitet, nachdem sich die Bevölkerung einem einfachen und auf sie zugeschnittenen Sehtest unterzogen hat. Anschließend werden die Brillen an den jeweiligen Träger angepasst und von Einheimischen, die sich einer mehrmonatigen Ausbildung an einer Biegemaschine unterzogen haben, gefertigt, so dass jeder, der eine Brille benötigt, sein eigenes, speziell auf ihn zugeschnittenes Modell zu einem erschwinglichen Preis erhält. Dass das ganze Herstellungsverfahren tatsächlich nur eine Zeitspanne von 30-40 Minuten benötigt, demonstrierte G. Wilfling eindrucksvoll, indem er einem der Schüler an besagter Biegemaschine eine tatsächlich modische und noch dazu „unkaputtbare“ Brille fertigte.
Herstellung der Brille an der Biegemaschine
Verfasser: Susanne Schedlmeier,