Herzlich willkommen am RoKo
Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf, Konrad-Adenauer-Str. 6, 94469 Deggendorf, Tel.: 0991 - 991397 - 0, email: Sekretariat@rokodeg.de

Von der Natur abgeschaut: Bionik am RoKo

Von der Natur lernen und mit moderner Technik kombinieren – das war der Inhalt der außergewöhnlichen Unterrichtsstunden für die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe am Robert-Koch-Gymnasium. Drei Studentinnen der THD mit der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen erklärten in einer 45-minütigen Präsentation, was man unter „Bionik“ versteht und informierten die Kinder, wie die Kombination aus Biologie und Technik Anwendung im Alltag findet.
Der Elefantenrüssel, der in der Lage ist, schwere Baumstämme zu transportieren, aber auch kleinste Nüsse vom Boden aufzuheben, dient zum Beispiel als Vorbild für Robotergreifarme in der Industrie. Das filigrane Zellwandgerüst mancher Kieselalgen nutzt die Autoindustrie als Vorlage zum Nachbau von Autofelgen, um mit wenig Material stabile Konstruktionen zu entwickeln. Besonders faszinierte die Schülerinnen und Schüler die Haut der Haie, die keineswegs glatt ist, sondern unzählige, kleine scharfe, schuppenartige Hautzähnchen besitzt. Mit diesem Prinzip versucht man, den Meeresbewuchs durch Seepocken, Algen oder Muscheln zum Beispiel an Schiffsschrauben zu verhindern, um Material zu schützen und den Reibungswiderstand zu senken.
Nach dem theoretischen Teil durften die Sechstklässler an vier Stationen Experimente zum Lotuseffekt, zur Stromlinienform von Körpern, zum Phänomen Klette und Klettverschluss, sowie zu Luftströmungen beim Fliegen durchführen.
Es war ein interessanter Vormittag und den Studentinnen gelang es, die Schülerinnen und Schüler für Zukunftstechnologien zu begeistern.

Verfasser: M. Trum,

Robert-Koch-Schüler pflanzen eine Hecke

Anlässlich des Internationalen Tages der Biodiversität hat das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schülerinnen und Schüler des Biologie-Kurses der Q11 zu einer Pflanzaktion eingeladen. Bei einem Rundgang über das Gelände rund ums Grüne Zentrum Deggendorf wurde den Besuchern verschiedene Beispiele, wie Biodiversität mit Leben erfüllt werden kann, gezeigt. Der „intelligente Blumenkasten“ ist zum Beispiel ein kleiner Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt. Statt Geranien und Fuchsien sollte man z.B. Vertreter der Lippenblütler einpflanzen, so dass Wildbienen, Hummeln oder auch Schmetterlinge auf der Suche nach Pollen und Nektar dem Balkon einen Besuch abstatten können.
Danach wurde die Schülergruppe mit Schaufeln und Spaten ausgestattet, um eine Hecke hinter dem Amtsgebäude anzulegen. Trotz schlechter Witterungsbedingungen schlugen sich die RoKo-Schüler tapfer, pflanzten Liguster, Purpur-Weiden, Büschelrosen, Holunder und Pfaffenhütchen und radelten mit dem Schubkarren Rindenmulch zur Pflanzstelle. Die Blüten, Samen und Früchte der Sträucher bieten bald zahlreichen Insekten und Vögeln Nahrung und Unterschlupf.
Nach Abschluss des Arbeitseinsatzes konnten sich die tüchtigen Helfer die wohlverdiente Brotzeit schmecken lassen. Herr Dr. Josef Freundorfer, der Leiter der Behörde, bedankte sich bei den Beteiligten für die großartige Unterstützung. Den Schülerinnen und Schülern hat diese Aktion auf jeden Fall Spaß gemacht und es war eine tolle Abwechslung zum Unterricht im Klassenzimmer.
Verfasser: M. Trum,

Halo über Dawson City

Der Q11 Geo Kurs und die Klasse 8a erleben in Passau ein Abenteuer am Polarkreis
Doch bevor es losging, begrüßte uns Prof. Werner Gamerith vom Geographie Lehrstuhl der Uni Passau zur nunmehr 17. GeoCompass Veranstaltung für Schüler, an der auch das Robert-Koch-Gymnasium wieder teilnahm. Bernd Römmelt, Ethnologe, Natur-und Tierfotograph zeigte uns seine atemberaubenden Bilder vom verschneiten Kanada/Alaska, von Grönland und Nordnorwegen und gab auch jede Menge Insiderwissen weiter: wenn es mal unter -40° C kalt wird, sollte man zum Beispiel die Kühlerhaube pausenlos abdecken, da sonst der Motor auch während der Fahrt einfriert oder dass es sich bei einem „Halo“ nicht um eine Begrüßung mit Rechtschreibfehler, sondern um einen Regenbogen aus Eiskristallen handelt. Nordlichter wabern um so prächtiger über den Himmel, je kräftiger ein erdwärts gerichteter Sonnensturm ausfällt und an der finnischen Grenze zu Russland kann man in der „Wild Brown Bear Lodge“ Braunbären aus nächster Nähe beobachten. Wer vorbeikäme, sollte nach einem Bären namens Cappuccino Ausschau halten. Beklemmend wurde der Vortrag, als der Forscher auf den Zustand des Packeises vor Grönland zu sprechen kam, da sich der Packeisgürtel von normalerweise 150 km auf nur noch 1 km Breite durch die Erderwärmung verkleinert habe. Der Abenteuerer wird noch deutlicher: Es sei seiner Meinung nach nicht 5 vor 12, sondern bereits 5 nach 12 Uhr im Bezug auf den Spielraum menschlichen Handelns um den Klimawandel zu noch stoppen. Er vergleicht das Verhalten der Gesellschaft mit einem stark übergewichtigen Patienten: um abzunehmen müsse man verzichten. Das muss seiner Meinung nun die gesamte Menschheit um das Klima zu retten: weniger Auto fahren, Tempolimits einhalten, weniger fliegen, weniger Fleisch essen, usw. Bern Römmelt dankte den Schülern für die „Friday for Future“ Demonstrationen und ermunterte zu deren Fortsetzung.
Auf der Heimfahrt wurden auch kritische Stimmen laut: der Fotograph fliege ja auch in der Weltgeschichte herum. Bernd Römmelt ist Naturfotograph und Botschafter unseres Planeten, der bei – 40 °C die Schönheit der Arktis aufnimmt, damit wir Bilder sehen können, die wir sonst nie sehen würden. Damit wir verstehen, dass die Schönheit der Erde hinter unserem Horizont beginnt, den wir erweitern müssen, um den Planeten für zukünftige Generationen zu erhalten zu können.

Halo
Verfasser: Sonja Würf,

Für Technik begeistern: LEGO Mindstorm-Schulbesuch der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am RoKo

Computer und Technik haben unser Leben und Arbeiten stark verändert. Die Anwendung und
Benutzung „smarter“ Hilfsmittel ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit im Alltag. Aber wie
funktionieren diese schlauen Helfer? Im Zeitalter der Digitalisierung werden zumindest
Grundlagen-Kenntnisse in Informatik, speziell der Programmierung, immer wichtiger.
Bei diesem dreistündigen Schulbesuch durch Studierende der THD erhalten die Schülerinnen
und Schüler der 7. Klassen des Robert-Koch-Gymnasiums einen Einblick in die textbasierte Programmierung von Lego-Mindstorm-Robotern. Nach einer kurzen Einführung erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen die theoretischen Grundlagen von drei Modulen (Display und Variable, Motore und Schleife, Sensor und Tischkante) gemeinsam mit den
Studierenden. Beim Lösen von praktischen Übungsaufgaben werden diese Kenntnisse dann
unmittelbar angewendet, und der Roboter führt die programmierte Aufgabe sofort vor. Zum
Abschluss sehen die Kinder in einem kleinen Film, dass man mit Lego-Mindstorm sogar
einen (nicht lebensgroßen) Elefanten bzw. einen Gitarre spielenden Roboter bauen kann.
Durchgeführt wird der Schulbesuch von Studierenden der Ingenieurswissenschaften der
Hochschule, die eigens dafür geschult und vorbereitet werden. Das notwendige Equipment,
speziell Laptops und Roboter, bringen die Studierenden mit. Ziel ist, die Schülerinnen und
Schüler für Informatik zu begeistern und ihnen die Scheu davor zu nehmen, indem sie
selbst an und mit dem Roboter tätig werden.
Leuchtende Kinderaugen und Ausrufe wie „Was, so einfach ist das?“ oder „So macht
Informatik richtig Spaß!“ zeigen den Erfolg dieses Konzepts. Ebenso ist der Ansatz, alle
Kinder einer Klassenstufe zu erreichen und nicht nur die zuvor schon Interessierten zu
besuchen, genau richtig. Sätze wie „Ich mag Technik zwar nicht, aber der Workshop war
super!“ bestärken dies.
Verfasser: Arnold Kronschnabl,

Suchtprävention am Robert-Koch-Gymnasium

Im Rahmen der Suchtpräventionsarbeit am Robert-Koch-Gymnasium fand für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe ein Vortrag zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ statt. Eingeladen wurde als Referent Polizeihauptkommissar Günter Reithmeier von der Polizeiinspektion Deggendorf, der als Jugendbeamter für den Bereich Jugendkriminalität zuständig ist. Zu Beginn seines Vortrags versuchte er zusammen mit den Zehntklässlern den Begriff Sucht zu definieren und teilte in legale und illegale Suchtstoffe ein. Sichtlich überrascht waren die Schülerinnen und Schüler bei der statistischen Betrachtung der jährlichen Todesfälle durch Drogenkonsum in Deutschland. Während etwa durchschnittlich 1000 Personen durch den Konsum illegaler Drogen sterben, liegt der Anteil an Drogentoten durch legale Suchtmittel viel höher. Jährlich gibt es ca. 42000 Tote durch Alkoholmissbrauch und etwa 120000 Tote durch Nikotinkonsum. Es zeigt sich, dass die Gefahren stärker in Suchtstoffen lauern, die in unserer Gesellschaft integriert sind und deren Gebrauch nicht strafbar ist.
Der Beamte stellte mit beeindruckenden Bildern die Vielfalt an Drogen, deren Wirkungsweise, die gefährliche Herstellung und Konsumformen, sowie auch Nachweismöglichkeiten vor und löste bei den Jugendlichen Diskussionsbereitschaft aus.
Im letzten Teil des Vortrags verwies Herr Reithmeier auf die gesetzlichen Bestimmungen, die für die Herstellung, den Besitz und den Konsum von Drogen gelten. Er ermahnte die baldigen Führerscheinbesitzer, dass die Missachtung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer strafrechtlichen Verfolgung mit Haftstrafe und Führerscheinentzug führt und auch weitreichende Folgen für das spätere Berufsleben mit sich bringen kann. Die Jugendlichen sollen sich bewusst gegen Drogen und für ein starkes, selbstbestimmtes Leben entscheiden.

Verfasser: Tru, 10.03.2019